Der wahre Grund
Gerade gelesen und für so gut befunden, dass er eine nächste E-Mail-Signatur von mir werden könnte:
Alle Komplikationen entstehen dadurch, dass man der Frau fürs Leben nicht nur einmal begegnet.
[ M. Brando ]
Obwohl ich so überhaupt nicht auf Brando stehe :-)
Murphys Speisekarte
Gerade im Usenet ein Quote zu Murphys Gesetzen und deren Ableitung auf Speisekarten gefunden:
Murphy's Speisekarte: Liste aller Dinge die NICHT mehr zu bestellen sind!
[ via: bln.jugend.talk ]
Wie wahr! – Bei der Gelegenheit habe ich ein paar echte Brüller wiederentdeckt:
- Egal, wie lange und mühselig man versucht, einen Gegenstand zu kaufen, wird er, nachdem man ihn endlich gekauft hat, irgendwo billiger verkauft werden.
- Diskutiere nie mit einem Irren – er zieht dich auf sein Niveau und schlägt dich mit seiner Erfahrung.
- Wenn man irgendetwas nur oft genug auseinander nimmt und wieder zusammenbaut, so hat man schließlich zwei davon. (Gesetz der unbeseelten Reproduktion)
- Die Beseitigung eines Problems ermöglicht dir, das nächste Problem zu erkennen.
- Züge haben immer Verspätung, es sei denn, du kommst selbst zu spät.
- Sei nie der Erste, nie der Letzte und nie der Freiwillige, der etwas tut.
- Profis sind berechenbar, die Amateure sind wirklich gefährlich.
- Der Feind greift ausnahmslos bei zwei Gelegenheiten an: Erstens, wenn er vorbereitet ist, zweitens, wenn du nicht damit rechnest.
- Gruppenarbeit ist lebenswichtig, denn so kann der Feind jemand anderen erschießen.
- Sieh unwichtig aus, vielleicht ist beim Feind die Munition knapp.
- Die wichtigen Dinge sind immer einfach; die einfachen Dinge immer schwer.
Im Sinne des letzten Spruchs (aus dem Nahkampfbereich) habe ich gleich noch folgenden hinzugefügt: Programmieraufgaben, die auf den ersten Blick leicht aussehen, sind schwierig. Programmieraufgaben, die auf den ersten Blick schwierig aussehen, sind unlösbar. – Immer wieder richtig.
Super Moine – ohne Käse
Auch wenn einige Mönchsköpfe rollen, hat dieser Flash-Film nichts mit dem entsprechenden Käse zu tun. – Freunde des schwarzen Humors aufgepasst, alle anderen sollten sich vielleicht etwas anderes ansehen. Hier kommt der Super-Mönch :-)
PS: Dank an den Werbeblogger für den Fund, den ich meinen Lesern nicht vorenthalten kann.
Podcast-Infektion: Münte, Angie, Pisa-Polizei …
Tja, jetzt bin ich auch vom Podcast-Virus befallen. Aber keine Angst: Ich höre mir die Dinger nur an und mache keinen selbst ;-) – Auslöser war ein Hinweis (landläufig Werbung genannt) auf NDR2, dass meine morgendliche Lieblings-Comedy jetzt als Podcast zu beziehen sei. Daraufhin bin ich ins Thema eingestiegen und gleich in mehrfacher Hinsicht fündig geworden:
- NDR2: Angela - Schicksalsjahre einer Kanzlerin (podcast)
- NDR2: Münte (podcast)
- n-joy: Pisa Polizei (podcast)
- n-joy: Ollis Tagebuch (podcast)
- Eins Live: Die Comedys (podcast)
Jetzt fehlt nur noch der meiner Ansicht nach ungeschlagene König aller Morgen-Comedy-Sendungen, der Reverend Eminent als Podcast. – Wer derweil weitere Podcasts sucht, der wird hier fündig:
Jetzt verpasse ich keine Folge mehr und es macht noch mehr Spaß meinen Feed Reader aufzurufen (selbst wenn die Anzahl der Subscriptions damit wieder die 130er-Marke erreicht hat :-/).
PS: Da ich noch keinen iPod besitze (und wohl auch keinen brauche, trotzdem hier der Wink mit dem Weihnachtsgeschenkezaunpfahl #2 :)), höre ich mir die Sachen übrigens am PC an.
Weihnachtsmarkt und Besinnlichkeit?
Beobachtungen vom diesjährigen Treffen der Weihnachtsmarktfreunde: Weihnachtsmarkt in Braunschweig ist eigentlich nur noch eine große Konsumschlacht – und nicht einmal eine saubere.
Einmal im Jahr gute Freunde treffen, über alte Zeiten und die letzten zwölf Monate quatschen, gemeinsam essen, Spaß haben und das Ganze mit einem Spaziergang über den Weihnachtsmarkt würzen, wo eigentlich weihnachtliche Stimmung aufkommen sollte. – Bis auf letzteres hat es wieder einmal wunderbar geklappt.
Dabei waren es nur Kleinigkeiten, die mir die Freude am Weihnachtsmarkt jedes Jahr ein bißchen mehr vermiesen, wie z. B. dass die Organisatoren offensichtlich vieles regeln können, aber keine angemessene Entsorgung. Einfache Mülleimer muss man schon angestrengt suchen, und wenn man mal einen vereinzelten gefunden hat, dann ist er bereits am Überquellen. Als Folge davon liegen natürlich überall Abfälle herum. Insgesamt ein beschämendes Bild im sonst so überreguliert-sauberen Deutschland.
Vielen Besuchern schien das wenig auszumachen. Sie gaben sich lieber ganz dem Konsumterror hin. In der Hitze der Schlacht zahlen sie ohne zu Murren sogar Preise, die das Niveau „Unverschämt“ schon seit einigen Jahren hinter sich gelassen haben. (Qualität interessiert dabei nicht. Wo am meisten los ist, das ist wichtig. Dadurch werden die Großen immer größer (sie bekommen von der Marktverwaltung sogar noch mehr Standfläche zugewiesen) und die Kleinen verschwinden.)
Laut, grell, unpersönlich – sind Adjektive, die mir dabei in den Sinn kamen. Von Besinnlichkeit, Feierlichkeit oder gar einer der Jahreszeit durchaus angemessenen Stille war dort weit und breit keine Spur.
Nene, da war die anschließende Runde im Freundeskreis doch sehr viel angemessener. Daher freue ich mich auch schon wieder auf unser nächstes Treffen – im nächsten Jahr. Vielleicht fällt uns dann sogar noch etwas besseres ein als die weihnachtsmarktliche Konsumschlacht.
Ungetrübte Weihnachtsmarktfreuden
Merker für die Weihnachtsmarktfreunde: Glühwein ist nicht gleich Glühwein! Im Allgemeinen nicht, und auch nicht im Besonderen:
Wer auf Nummer sicher gehen will, dem raten die Experten von TÜV SÜD: Selbermachen. Beim Zubereiten des Glühweins ist die Grundregel Nummer eins, nur qualitativ hochwertigen Rotwein zu benutzen. Am besten solchen, der auch pur gut schmeckt.
[ via: Gourmet Report ]
Ich verstehe ja immer noch nicht, warum die Leute auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt sich immer um das teuerste und gleichzeitig fürchterlichste Gebräu an den grössten Buden schlagen. Die richtig guten Glühweine gibt es an kleinen, verträumten Buden wie … Ha, ihr habt doch nicht wirklich geglaubt, dass ich euch meine besten Quellen verrate, oder? Dazu müsstet ihr euch schon persönlich mit mir auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt verabreden ;-)
Ich brauch’ das: Pit Green
Gerade bei Abschlag auf n-tv gesehen: Pit Green, der Tipp-Kick-Golfer – sah im Fernsehen wirklich gut aus (kein Wunder, wurde er doch von einem der Erfinder bedient :-)) – Sollte also jemand auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für mich sein … ;-)
PS: Vielleicht mache ich dann nächste Saison doch noch ein Golf-Blog auf ;-)
Sony-Ericsson W800i - erster Erfahrungsbericht
Tschuldigung, aber ich muss mit dem Handy-Thema nochmal nerven. – Mein neues Sony-Ericsson W800i ist zwischenzeitlich doch noch angekommen. Und überzeugt mich weit weniger als erhofft. – Testberichte lesen sich ja ganz gut, aber meine Erwartung und die gelieferte Umsetzung passen nicht zusammen:
| Erwartet | Bekommen |
|---|---|
| Telefon mit ausgezeichneter Sprachqualität, solider Verarbeitung und langer Akkustandzeit. | Eher mittelmäßige Sprachqualität mit leisen, aber durchaus merkbaren Rauschern und Fiepern im Hintergrund. Poppiges Plastikgehäuse, das wohl einige Vorsicht bei der Benutzung erwartet. Fallenlassen sollte man wohl besser vermeiden. Akkulaufzeit kann ich noch nicht abschließend beurteilen, aber die ersten Tage mit dem herkömmlichen „Alles-Ausprobieren“-Verhalten hat es bis gerade eben überlebt (ca. sechs Tage). – Wertung: 7/10 |
| Einfache, komfortable, selbsterklärende Bedienung. | Die bekannt-schlechte Menüführung von Sony-Ericsson (wie ich mein gutes, altes Nokia in solchen Momenten vermisse), leicht überarbeitet mit etwas logischeren Tastenbelegungen und weniger Verzögerungen nach Tastendrücken. – Wertung: 5/10. |
| Freisprechen durch eingebauten Lautsprecher. | Die Öffnung auf der Rückseite gibt durchaus Töne von sich. Wenn man nicht allzuviele Ansprüche stellt, dann versteht man den Gegenüber sogar. Damit es nicht umfällt muss man es mit den Tasten nach unten oder auf eine Längsseite legen. So ist das Display schwierig oder gar nicht zu lesen. – Mein Siemens Gigaset S1 kann das viel besser; liegend, stehend und von der Klangqualität her. – Wertung: 5/10 |
| Musikspaß im Sinne eines iPod: einfach, schnell, überall. | Gewöhnungsbedürftig und nicht so einfach wie erhofft. Will man einen Titel nicht nach dessen Namen auswählen, ist erst einmal eine Klickodyssee durch mehrere Ordnerebenen zu bewältigen. Die Walkman-Taste verkürzt dabei lediglich den Weg bis zur Musikauswahl im Sinne einer einfachen Funktionstaste. Nervig: Die Start/Pause-Taste an der Gehäuseseite reagiert auch bei aktivierter Tastensperre. – Wertung: 4/10 |
| Kopfhörer, die stylish und/oder gut sind. | Die Dinger mit labbrig-tristgrauen Ohrpöppeln haben eine viel zu dicke, wenig flexible Leitung, welche darüber hinaus noch in einem monstergroßen (ein Fünftel der Gerätegröße) Stecker enden. Mit angeschlossenem Kopfhörer passt die Kombi in keine Handytasche mehr. Und natürlich nix Standardkupplung, sondern ein gerätespezifisches Teil. – Wertung: 1/10 |
| 512MB Memory Stick als USB-Stick-Ersatz. | Ohne Spezialkabel und Spezialtreiber geht gar nichts. Die Übertragungsrate scheint noch aus Modemzeiten zu stammen – gähn! (Wehe, ihr versucht MB-große Dateien zu übertragen!) – Wertung: 2/10 |
| Hardware-Kombatibilität zum Sony-Ericsson T610. | Hahaha! – wie komme ich nur auf dieses schmale Brett? Neue Stecker für alle Anschlüsse mussten natürlich sein. – Wertung: 0/10 |
| Radio als lustiger Zeitvertreib zwischendurch. | Ohne angeschlossenen Kopfhörer kein Radioempfang. – Selten so gelacht. – Wertung: 1/10. |
| Zwei-Mega-Pixel Digicam mit Videofunktion. | Das Teil, welches ich am wenigsten brauche, hat die höchste Qualität. Fotos sind Top, Videos erträglich. – Wertung: 8/10. |
Gesamtwertung: 5/10 – Aber nur, weil ich die ganzen Zusatzfunktionen eh nicht brauche/haben will. Das Schlimme daran: Alle anderen aktuell verfügbaren Handys finde ich noch grausamer :-((
E-Plus kann Sony-Ericsson W800i nicht liefern

Da bin ich doch glatt vom Glauben abgefallen: Kaum habe ich mich von der E-Plus-Hotline zu einem Sony-Ericsson W800i überreden lassen und die Vertragsverlängerung unterschrieben, dreht man mir dort erneut eine lange Nase: „Das W800i ist zur Zeit nicht lieferbar. Wir bitten um Geduld.“ – Ja, brat mir doch einer ’nen Storch, aber E-Plus scheint es offensichtlich auch nicht nötig zu haben.
Diesmal soll es angeblich wieder am Hersteller, Sony-Ericsson, liegen. Dabei wird das W800i im E-Plus-Online-Shop kräftig beworben und auf der Straße erhält man es in jedem noch so billigen Telefonladen. Was soll der Quatsch also? Sind denn Bestandskunden die Melkkühe der Nation? Oder handelt es sich gar um ein Lockangebot?
PS: Dummerweise habe ich noch einen mir exzellent erscheinenden Tarif laufen. Bei der Suche nach Ersatz bin ich nicht fündig geworden. – Wer kennt ein Angebot mit diesen Rahmenbedingungen: 1/1-Taktung, Mailbox kostenlos, Minutenkosten (<0,30 Euro) rund um die Uhr und in alle Netze einheitlich, niedrige Grundgebühr (< 18 Euro)? – Bei E-Plus heißt der Tarif Professional M (in der Version von vor ca. vier Jahren). – Im Moment bin ich wechselwilliger denn je. Vor allem, da ich meine Rufnummer mitnehmen kann :-)
Speisekarten-Blog-Usability (nach Jakob Nielsen)
Frisch eingetroffen: Die aktuelle Alertbox-Kolumne von Jakob Nielsen, diesmal zum Thema Weblog Usability. – Ich habe mein Blog gleich mal auf die angemahnten Usability-Probleme getestet:
- 1. No Author Biographies
- Bestanden. Direkter Verweis auf Impressum und damit Homepage auf allen Seiten.
- 2. No Author Photo
- Bestanden.
- 3. Nondescript Posting Titles
- Bestanden (größenteils). Zugegeben: Ab und zu kann ich mir einen verspielten Eintragstitel nicht verkneifen ;-)
- 4. Links Don't Say Where They Go
- Ertappt. Ich gelobe Besserung.
- 5. Classic Hits are Buried
- Hey, gute Idee! Habe ich schonmal irgendwo gesehen, fehlt aber noch auf meiner Seite. Wird für die meist- und seltenst-gelesenen Artikel nachgeholt.
- 6. The Calendar is the Only Navigation
- Bestanden. Obwohl ich nicht sicher bin, wieviele meiner Leser wirklich Kategorien nutzen. An diesem und am vorhergehenden Punkt hängt aber sicherlich noch meine Idee das Tagging besser auszunutzen (Tag-Cloud, bessere Suche, tag-basierte Sitemap).
- 7. Irregular Publishing Frequency
- Bestanden(?) Meiner Meinung nach poste ich ziemlich regelmäßig mehrmals die Woche. Okok, in letzter Zeit waren mal ein paar leere Tage in Folge dabei, aber keine dramatischen Durchhänger, oder?
- 8. Mixing Topics
- Bestanden (mit Auszeichnung). Spezieller als Speisekarten kann ein Thema ja nicht mehr sein :-) Meine Andererseits-Einträge sind explizit gekennzeichnet und dienen eher der Auflockerung.
- 9. Forgetting That You Write for Your Future Boss
- Bestanden (hoffe ich). Meine Persönlichkeit sollte erkennbar sein, aber Persönliches gebe ich dabei ungern preis. Was meine Leser nicht von mir wissen sollen, schreibe ich auch nicht ;-)
- 10. Having a Domain Name Owned by a Weblog Service
- Bestanden. Das war einfach.
Wie schneiden eure Blogs so ab?
Meine zusätzlichen Wünsche an die Usability von Weblogs:


