Samsung SGH-P310 – mein nächstes Handy?
Na, das kommt meinen Wünschen schon etwas näher als der restliche am Markt verfügbare Müll. Vor allem, wenn es um Standzeiten geht. Bin ja gespannt, wie es in Natura aussieht. Und wie das Menü aufgebaut ist. Samsung ist ja leider nicht gerade für intuitive Benutzerführung bekannt :-( (via: Golem)
BenQ-Siemens EL71 – Erfahrungsbericht
Neues Jahr, neues Handy. Seit einigen Tagen besitze ich das groß angekündigte BenQ-Siemens EL71 und muss auch hierzu (wie zum Vorgänger Sony-Ericsson W800i) einige Worte verlieren:
Gut gefallen hat mir:
- Kleines(!), kompaktes Gehäuse mit Schiebemechanismus.
- 90% aller Anwendungsfälle lassen sich durch geeignete Konfiguration ohne Aufschieben erledigen.
- Metallisches, wertiges Aussehen.
- Konfigurierbarkeit vieler Eigenschaften.
- Eingebauter Lautsprecher mit erstaunlich guter Qualität und Lautstärke.
- Blinkende LED, die verpasste Anrufe und ungelesene Nachrichten dezent anzeigt.
- Diktiergerätfunktion.
Verbesserungen wünsche ich mir bei:
- Akkulaufzeit – mit drei bis vier Tagen deutlich geringer als beim Vorgänger.
- Sprachqualität (außer beim Freisprechen) maximal durchschnittlich.
- Telefon wird trotz einfacher Lautlos-Umstellung (über Tastatur) nach dem Aus-/Einschalten wieder auf Klingeln gesetzt.
- Relativ hoher Konfigurationsaufwand (ich habe zwei bis drei Stunden gebraucht) bis der ganze, werksseitig vorbelegte, überflüssige Schnickschnack auf ein erträgliches Maß reduziert werden kann (aber er kann wenigstens reduziert werden ;-)).
- Durchgängiger Vibrationsalarm, der das Gefühl vermittelt einen Rasierapparat in der Tasche zu haben und weniger aufmerksam macht als ein rhythmischer/getakteter.
- Bildschirmschonerhelligkeit könnte etwas höher sein, dann wäre die Uhr auch ablesbar.
- Weckfunktion kann nicht für einmalige Alarme genutzt, sondern muss von Hand ausgeschaltet werden (sonst klingelt es am nächsten Tag/in der nächsten Woche zur gleichen Zeit wieder).
Überflüssig wie nur irgendwas sind für mich die beiden Musiktasten. Vor allem da kein Kopfhörer mitgeliefert wird und selbstverständlich wieder ein proprietäres Steckerformat gewählt wurde (wenigstens gibt es hier ein Adapter).
Die Kamera – die ich immer noch nicht wirklich brauche – ist ganz in Ordnung, wenn auch nicht so gut wie beim Vorgänger. Und das nervige Auslösegeräusch lässt sich leider nicht abschalten.
Zusammenfassend kann ich, ähnlich wie beim Sony-Ericsson W800i, nur sagen: Das am wenigsten schlechte Handy, das derzeitig zu bekommen ist. Und immer noch nicht das, was ich mir unter einem vernünftigen Handy vorstelle. Naja, nächstes Jahr kriege ich ja wieder ein Neues. Mal sehen, ob der Markt dann was hergibt, was meinen Ansprüchen eher genügt.
PS: Leider habe ich bislang für dieses kleine, schnickige Gerät keine ebenso kleine, schnickige Handy-Tasche gefunden. Selbst im Originaltäschchen wirkt das Teil klobig. Hmpf, kennt vielleicht jemand eine gute, vor allem sehr(!) kleine Handy-Tasche mit Gürtel-Clip? (Leder bitte, kein Plastik.)
Uhura grüßt Star Trek per Headset
Extra-kleine Headsets im Uhura/Star Trek-Stil? Hatten wir doch Anfang des Jahre schonmal. Hier kommt ein weiteres Modell dieser Kampfklasse:
Das norwegische Unternehmen Asono bringt mit dem Freebit H1 ein kompaktes Bluetooth-Headset, das optisch an das Headset erinnert, das der weibliche Nachrichtenoffizier Lieutenant Uhura im Einsatz hatte.
[ via: golem.de ]
Da muss ich mich ja nur noch für eins von beiden entscheiden ;-) – Wer hat einen Erfahrungsbericht dazu?
Sony-Ericsson W810i – Kommando zurück!
Ich fasse es nicht! Von wegen nicht lernresistent. Sony-Ericsson ist beim W810i (entgegen ersten Mutmaßungen) sogar mehr als lernresistent. Bei meinem CeBIT-Besuch habe ich mir das Teil nämlich angesehen und war entsetzt!
Anschluss für Standardkopfhörer – hört sich solange toll an, bis man sieht, was Sony-Ericsson beim W810i daraus gemacht hat: Ein popelig-billiges Adapter in Form des proprietären Sony-Steckers mit einem bamseligen Stück Kabel an dessen Ende nach zehn Zentimetern eine Klinkenbuchse verlötet ist! (Wer hat auch wirklich geglaubt, die Junx würden eine ordinäre Klinkenbuchse in ihr wunderschönes W810i-Gehäuse setzen?)
Zum Ausgleich hat man beim W810i die vom W800i bekannte Linsenabdeckung weggelassen – eine der sinnvollen Eigenschaften lässt man natürlich sicherheitshalber weg, wenn man schon so eine schöne Kopfhörerlösung anbieten muss. Folge: Nichts mehr mit Kamera ein und aus durch simples Öffnen/Schließen der Linsenabdeckung. Dafür nach hinlänglicher Betriebsdauer wieder schön verkratzte Linsen.
Ich gebe es auf, ihr lieben Handyhersteller. Ihr ward, seid und bleibt lernresistent.
Uhura lässt grüßen
Es ist soweit: Wir sind auf Star Trek I-Niveau (The Original Series, in Deutschland als das echte Raumschiff Enterprise bekannt) angekommen. Uhura wäre begeistert ob dieses tollen, neuen (für sie natürlich uralten) Techno-Gadgets:
Der Headset-Winzling im Format eines Jackenknopfes (3,3 x 4,1 cm) lässt sich laut Hersteller direkt im Ohr tragen.
[ via: Xonio ]
Wenn es jetzt endlich vernünftige Headsets gibt, dann könnte es ja doch noch was mit vernünftigen Telefonen werden. Man soll die Hoffnung ja bekanntlich nie aufgeben.
Sony-Ericsson W810i – Besser ist das …
Und da sag noch mal einer, Weltkonzerne seien lernresistent. – Zumindest was den Kopfhöreranschluss angeht, scheint Sony-Ericsson etwas begriffen zu haben:
Zudem soll der Neuling nun einen gewöhnlichen 3,5-mm-Anschluss bieten, so dass sich herkömmliche Kopf- oder Ohrhörer direkt damit betreiben lassen.
[ via: Golem ]
Mal sehen, wann endlich ein Handy rauskommt, das auch die anderen von mir genannten Mängel behebt. Oder mir sogar gefällt :-)
PS: Die minimal abgeänderten Versionen nehmen im Hardware-Bereich drastisch zu. Beta ist wohl nicht mehr länger nur Software.



