Software-Test: Immer noch aktuell?
Kaum zu glauben, aber leider wahr: Auch fast drei Jahre nach meinen Tests der im deutschsprachigen Raum verfügbaren Software zur Erstellung von Speise-, Getränke- oder Menükarten muss ich voll Schrecken feststellen, dass sich bis auf wenige Ausnahmen und kleinere Updates eigentlich nichts Neues auf dem Software-Sektor ergeben hat – falls sich jemand wundern sollte, warum hier keine aktuelleren Tests auftauchen. Stellt sich natürlich die Frage nach dem Warum? Ausgereift kann man die Programme aus meiner Sicht wahrlich noch nicht nennen. Der Markt ist klein, zugegeben. Aber Software-Erstellung ist heutzutage doch ein Kinderspiel. Das sich aber noch niemand an einem Programm zur Erstellung mit Verbindung zum Warenwirtschaftssystem plus selbstlernender Produktauswahl und -bepreisung versucht hat, finde ich schade.
PS: Nein, ich habe es auch nicht vor ;-) U. a. weil meine Programmiererfahrung mittlerweile eher antiquiert sein wird.
Liebeszauber mit Speisekarten
Da schreibt eine ehemalige Wolfsburgerin ein Buch mit Anleitungen für Romantiklegastheniker und gibt darin sogar den Tipp, die/den Liebste(n) beim Essen mit einer romantischen Speisekarte zu verzücken. – Ok, ich gebe zu, auf die Idee bin selbst ich noch nicht öffentlich gekommen.
Auf der zugehörigen Website findet sich sogar ein Link zur Speisekarten-Seite, zusammen mit Links auf weitere Seiten, die beim Gestalten von Speisekarten helfen sollen. Wie ich bei der gestern stattgefundenen sofortigen Prüfung des Buches im ortsansässigen Buchhandel jedoch feststellen musste, entgeht den Papierlesern leider der Verweis auf die Speisekarten-Seite. Schade. – Ich persönlich empfehle daher die Speisekarten-Links für Leute, die Tipps zur Gestaltung und Erstellung von Speisekarten suchen.
Die Kraft der Blogosphäre?
Manchmal passieren unerwartet Dinge, die man erwartet hatte – oder eben auch doch nicht. In diesem Fall hatte ich nicht wirklich mit einer Reaktion auf mein letztes Posting bzgl. des Menükarten-Assistenten von Metro gerechnet – und prompt ist gerade eine Antwort eingetrudelt. Jetzt will man Metro-intern die „technischen und rechtlichen Bedingungen“ prüfen und sich wieder melden.
Ich bin verblüfft und gleichzeitig ein klein bisschen stolz darauf, dass mein kleines Blog solche Reaktionen hervorruft. Denn in der Antwort wird eindeutig auf den vorgenannten Blog-Eintrag referenziert. Angewandtes Beispiel der Kraft der Blogosphäre? Zeichen dafür, das Großkonzerne das Medium mittlerweile wahr- und ernstnehmen? Oder überschätze ich mich?
Selbstverständlich berichte ich über den weitern Verlauf und demnächst hoffentlich auch inhaltlich über den Service.
Mehr Service bei der Metro?
Hmpf, da will mal wieder jemand nicht. Drei Anfragen – schriftlich über Website und E-Mail – habe ich mittlerweile bei der Metro abgesetzt, um den vollmundig angekündigten „Menuekarten-Assistenten“ (auch noch falsch geschrieben) auszuprobieren. Reaktion: Null, Zero, Nada, kein Pieps. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich nicht gleich Metro-Kunde werden will, um diesen Service zu testen. Schade eigentlich. Gerne würde ich hier einen Testbericht vorstellen. Aber wer nicht will, der hat ja bekanntlich schon.
Speisekartenterminologie
Anderes Wort für Speisekarten-Sprache – eine wilde Debatte zu Sinn und Unsinn von Speisekarten-Sprache wütet in de.rec.mampf. Basierend auf einer recht einfachen Ausgangsfrage artet die Diskussion nach guter, alter Newsnet-Manier ab und an etwas aus – bleibt dabei aber durchaus amüsant zu lesen ;-))
Die Tester und die Speisekarten
Jetzt ist es endlich raus: Speisekarten spielen eine zentrale Rolle bei Restaurant-Testern (so kann man es jedenfalls herauslesen, wenn man will ;-) – Gourmet Report hat ein Interview mit einem Tester geführt und schon die erste Frage („Was sehen Sie sich zuerst an, wenn Sie ein Restaurant oder ein Hotel betreten?“) liefert die entscheidende Antwort:
Das, was jeder andere Gast auch anschaut: die Fassade, das unmittelbare Umfeld, die Sauberkeit und den Zustand des Hauses. Bei Restaurants lese ich die Speisekarte sehr aufmerksam. Ist sie länger, könnte es darauf hinweisen, dass nicht alle Produkte frisch sind, sondern tiefgefroren. Wenn sie dagegen kurz ist und nur wenige Gerichte aufweist, womöglich von Hand auf eine Schiefertafel geschrieben wurde, könnte es darauf hindeuten, dass der Koch die Produkte am selben Morgen persönlich auf dem Markt gekauft hat. [ &hellip ]
[ via: Gourmet Report ]
Meiner Ansicht nach natürlich genauso selbstverständlich wie erfreulich. Jetzt sollten diese Tatsache nur noch einige Gastronomen beherzigen ;-)
Im Rest des Interviews gibt es viele weitere interessante Einzelheiten aus dem Leben eines Testers. Ob man einen Tester wirklich an Kennzeichen und Reifenmarke erkennt, bleibt allerdings unbeantwortet.
Software-Test: Speisekarten-Gestalter 2007
Schon seit geraumer Weile wartet die Edition 5.0/2007 des Speisekarten-Gestalters auf einen erneuten Test – jetzt habe ich es endlich hinbekommen. Zusammenfassung: Die neue Version wurde überarbeitet und damit verbessert:
In der aktuellen Version sind weitere Hintergrundmotive hinzugekommen und es lassen sich auch Karten im DINA4-Querformat erstellen. Die Benutzerführung wurde verändert und ist damit übersichtlicher geworden. Leider sind Speiseplaner und Speisekarten-Gestalter immer noch zwei separate Anwendungen und auch das Verwenden eigener Hintergrundbilder ist nicht möglich. Aber die nächste Version ist nach Angabe der Produzenten schon in Arbeit. – Für die aktuelle Version gebe ich jetzt fünf von zehn möglichen Punkten.
Der Speisekarten-Gestalter kann immer noch über Unilever Foodsolutions bestellt bzw. aufgerufen werden.
Lebende Speisekarte
Nach Kühen und T-Shirts jetzt die lebende Speisekarte. Irgendwie allerdings nicht wirklich überraschend für mich. Trotzdem fällt diese Karte in die Könner-Klasse.
Speisekarten & Lyrik
Interessanter Thread bei de.etc.sprache.deutsch: Speisekarten & Lyrik mit mittlerweile mehr als 80 Kommentaren, u. a. zur „Speisenkarten“-Problematik :-)
Speisekarten mit dem Handy übersetzen
Fremdes Land, fremde Sprache, fremde Karte. Wie also zu einem Essen kommen, dass auch schmeckt? – An dieser Stelle könnten Foto-Handys doch endlich mal zu was nutze sein:
Bisher ist das Programm lediglich auf die Übertragung chinesischer Speisekarten ins Englische trainiert, doch die Vorführung zeigt, worin das Potential von Smartphones mit schwachbrüstigen Wenigpixelkameras besteht. Wird die Linse über eine Speisekarte gehalten, erkennt die Technik entsprechende Strukturen eines Bildes als Schriftzeichen und präsentiert daraufhin eine passende Übersetzung – in Echtzeit. Dafür greift die Software auf die Daten eines Wörterbuchs zurück, das zukünftig gegen beliebig andere Sprachen ausgetauscht werden kann.
[ via: idealo.de ]
Werbeente oder ernsthafte Entwicklung? Nichts genaues weiß man noch nicht. Oder?
